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Artikel im
Sonntagsblatt
vom Sonntag 13. November 2005

Hinteraner
Heimatforscher stieß
auf altes Foto
Hinte
Sie gehörten zum
"Ostfriesischen
Bataillon" und haben den Ersten Weltkrieg überlebt. Dem Hinteraner
Heimatforscher Hinrich Dirksen wurde in dieser Woche ein
seltenes
Foto zur Verfügung gestellt. Es handelt sich um Veteranen des 1.
Weltkrieges
aus Ostfriesland, die auch einige Jahre nach dem Krieg zu
Regimentstreffen
zusammenkamen. "Dabei wurde immer ein anderer Ort in Ostfriesland
gewählt",
fand Dirksen heraus.
Das Bild entstand in Aurich
offenbar
vor einer Gaststätte. Auf dem Schild im Hintergrund steht zu
lesen:"Schützenhaus
- Restaurant - Clubzimmer - Fremdenzimmer". Bei genauerem Hinsehen ist
noch etwas zu erkennen: In dem "S" von Schützenhaus steht dann
"Inh.
Werner Pasemann". Und im Fenster links hängt ein
Veranstaltungsplakat
das wohl auf "Auricher Lichtspiele" hinweist?
Es seien alle ehemalige
Soldaten
des Reserve Infanterie Regiments Nr. 79. Es war das Regiment, von dem
nur
das III. Bataillon gleich zu Kriegsbeginn nach Frankreich ging und die
beiden anderen (I. und II.) auf Borkum stationiert waren.
In dem III. Bataillon waren
sogar
soviel Ostfriesen, dass man es das "Ostfriesenbataillon" nannte. Einzig
bekannt ist Unteroffizier Hinrich Lüppen (geb. 12.
Dezember
1883 in Emden), der Vater desjenigen, von dem das Foto stammt.
Lüppen
sitzt vorne kniend als dritter [von rechts] und trägt einen etwas
helleren Mantel.
Informationen
Wie berichtet, erforscht
Hinrich
Dirksen die Schicksale der Ostfriesen im Ersten Weltkrieg. er ist
Vorsitzender
des Vereins "Historiker 1914-18 e.V." Die Internetseite des Vereins ist
unter www.historiker14-18.de zu finden. Dort ist auch die
Kontaktaufnahme
möglich.
Anmerkung
Auf diesen Zeitungsartikel
meldeten
sich bis heute (Februar 2007) mehrere Ostfriesen, die auf dem Foto
ihren
Vater, Großvater oder weitere Personen erkannten. Es sind daher
nun
insgesamt 12 weitere Namen bekannt. |