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14 - 18 As Opa in d´
Krieg was
Südbrookmerländer Soldaten
im Ersten Weltkrieg
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Ausstellung von Renate Janssen (Kulturkreis "tom Brook" Oldeborg) und - Hinrich Dirksen (Historiker 1914 - 18 e.V.) Gulfhof Ihnen in Engerhafe/Ostfriesland am 11. und 12. September 2004 Vorgeschichte Renate Janssen und ich kennen uns nun seit etwa drei Jahren. Schon damals sammelte sie als Mitglied im Kulturkreis "tom Brook" Fotos und andere Dokumente aus dem Südbrookmerland. Dabei bekam sie auch immer wieder Bilder von Soldaten aus der Gegend, zu denen sie Fragen hatte. Wir blieben immer in lockerem Kontakt und als sie schließlich 1. Vorsitzende des Kulturkreises wurde, bat sie mich wiederholt doch einmal einen Vortrag "über den 1. Weltkrieg" zu halten. Nun sind Vorträge nicht unbedingt meine Sache und außerdem fehlte immer eine Art Aufhänger, ein konkretes Thema, zu dem man etwas hätte veranstalten können. Im Herbst 2003 kam
uns dann die
Idee zum 90. Jahrestag des Kriegsbeginns 1914-18 eine Ausstellung zu
veranstalten.
Sie sollte an einem Wochenende im September 2004 stattfinden. Der
Ansatz
war, im Südbrookmerland Fotos, Briefe und andere Dokumente von
den
ehemaligen Soldaten und Kriegsteilnehmern zu sammeln und auszuwerten.
Zunächst
dachten wir nur an eine reine Fotoausstellung, vielleicht ergänzt
durch ein paar Originalstücke aus meiner privaten Sammlung. Bei
der
Ausstellung selber wollten wir u.a. an einem "Protjedisch" (=
Gesprächs-
oder Klöntisch) die Menschen zusammenführen.
Wir formulierten eine Pressemitteilung und schickten diese u.a. an die Kirchengemeinden des Südbrookmerlandes, wo sie sogar in verschiedenen Gemeindeblättern erschien. Die einzige Institution, die uns diese Bitte leider verweigerte, war die renomierte Upstalsboom Gesellschaft in Aurich. Ein kurzer Hinweis auf unsere Ausstellung im Mitteilungsblatt der Gesellschaft wurde kurzerhand abgelehnt. Man war im Vorstand u.a. der Meinung, unsere Ausstellung "habe nichts mit Genealogie zu tun". Ob alle die Familienforscher und Genealogen, die während der Ausstellung an Renate und mich herantraten und um Informationen baten, auch so gedacht haben? Die lokale Presse
wurde informiert
und es erschienen im Laufe der Monate einige interessante Artikel. Nach
kurzer Zeit meldeten sich verschiedene Personen, die uns
Ausstellungsstücke
zur Verfügung stellen wollten. Darunter waren
Zu unserer Freude
stellte sich
schnell heraus, dass die "Fotoausstellung" doch umfangreicher
werden
würde, als wir gedacht hatten. In den nächsten Monaten wurden
Bilder gesichtet und archiviert, in Archiven geforscht und
Ausstellungsstücke
gesammelt.
Die Ausstellung
Während der beiden Tage ergaben sich sehr interessante persönliche Begegnungen mit Menschen, die aus ganz Ostfriesland angereist waren. Die einen hatten Fotos und weitere Dokumente dabei und wollten gerne etwas über Uniformen wissen, andere fragten nach Informationen über ihre gefallenen Vorfahren und wieder andere schüttelten einem einfach nur die Hand und dankten für die getane Arbeit. Die Rührung einiger dieser Menschen hat mich sehr beeindruckt und spätenstens da wurde mir klar, dass sich unser Engagement und all die Vorbereitung mehr als gelohnt hatten. Auch die vielen netten und teils sehr bewegenden Einträge in unser Gästebuch zeugen davon, dass die Ausstellung viele Menschen angesprochen hat. Im Laufe der Monate
haben wir
von vielen Stellen Hilfe und Unterstützung erfahren. Besonders bei
all den Menschen in der Gemeinde Südbrookmerland und Umgebung, die
mit Fotos, Briefen und vielen anderen Dokumenten zum Gelingen der
Sache
beigetragen haben möchten wir uns herzlich bedanken.
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